Umweltbildung
Susanne Hildebrandt
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Nachhaltige Umweltbildung

 

Projekt-Broschüre "NaturErleben und Lernen in Bach- und Flusslandschaften" ist fertig!

 

Im Mittelpunkt des Projektes „Flusslandschaft Nette – Heimat und Lernort“ stand die lebendige Bildung für Nachhaltigkeit vor der Haustür. Im Rahmen der Aktivitäten zur Flusslandschaft Nette haben sich in der Arbeitsgruppe „Heimat und Wasser“ Fachleute aus Wasserwirtschaft, Umweltschutz und Pädagogik zusammengefunden, um das Thema Flusslandschaft Nette in die Kindertagesstätten und Schulen zu tragen. Der Landkreis Mayen-Koblenz war als engagierter Projektträger aktiv und das Umweltministerium Rheinland-Pfalz und die Sparkasse Koblenz haben das Projekt gefördert und unterstützt.

Das Projekt startete im Mai 2008 und lief ein Schuljahr. In diesem Zeitraum wurden kleine und große Aktionen und Ideen rund um die Flusslandschaft Nette von den teilnehmenden Kindertagesstätten und Schulen entwickelt, untereinander ausgetauscht und aktuell in der Broschüre "NaturErleben und Lernen in Bach- und Flusslandschaften" dokumentiert.

Am 5. Juni 2009 dem „Tag der Umwelt“ gab es ein gemeinsames „rauschendes“ Wasserfest in der UNESCO-Projekt-Schule im Bernardshof in Mayen. Projektpräsentationen der Kitas und Schulen und altersübergreifende Mitmachaktionen begeisterten über 200 Kinder, Projektteilnehmer und Gäste.

Im Sinne der Bildung für nachhaltige Entwicklung engagieren sich die Projektteilnehmer und die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz weiterhin im Netzwerk "Umweltbildung Rhein-Mosel" für praxisorientierte Umweltbildung.

Die Broschüre "NaturErleben und Lernen in Bach- und Flusslandschaften" kann bei Herrn Beilstein in der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz bestellt oder ausgeliehen werden (0261/108-370).

Nähere Informationen zum Projekt erhalten Sie bei der Projektleitung Susanne Hildebrandt (unter Kontakt).

 
 

Ambrosia artemisiifolia

wärmeliebende Asthmapflanze ist kein Geschenk der Götter

  • Ambrosia breitet sich bundesweit aus - auch in Rheinland-Pfalz

Regionale Meldestellen sind noch nicht flächendeckend eingerichtet, bundesweite Meldestelle und aktuelle Informationen zur internationalen und bundesweiten Ambrosiaforschung, Verbreitung und Bekämpfung unter Projektgruppe Biodiversität www.ambrosiainfo.de und unter Julius-Kühn-Institut (JKI) www.jki.bund.de.

In Rheinland-Pfalz sind größere Vorkommen in der Westpfalz, der Rheinebene, in Ludwigshafen und Neustadt bekannt. Eine flächendeckende Erfassung gibt es in Rheinland-Pfalz bisher nicht. Meldungen für Vorkommen in Rheinland-Pfalz an Herrn Dr. Wahl im Landesamt für Umweltschutz, Wasserwirtschaft- und Gewerbeaufsicht (www.luwg.rlp.de). Informationen auch bei allen Gesundheitsämtern und Unteren Naturschutzbehörden.

  • Amborsia ist stark allergieauslösend - VORSICHTSMASSNAHMEN bei der Bekämpfung - Blühte ab Mitte Juli verursacht Pollenallergie (Feinstaubmaske tragen) und Kontaktallergie bei Berührung ist möglich (Handschuhe tragen), ACHTUNG Pflanzen nur in Restmüll entsorgen sonst weitere Verbreitung über sehr langlebige Samen!
  • Ambrosia Wuchsorte und Verbreitung - Einschleppung mit Vogelfutter (nur "ambrosiafrei" getestetes Vogelfutter verwenden oder selber sieben und kontrollieren oder lieber auf Winterfütterung verzichten - siehe Empfehlungen ÖKO-Test Dezember 2007 zu ambrosiafreiem Vogelfutter) in Gärten und Blumenrabatten, Einschleppung durch nicht kontrolliertes oder nicht entsprechend gereinigtes Saatgut mit Ambrosiasamen (vor allem Sonnenblumensaatgut) gelang Ambrosia in Blumen-Pflückfeldern, Wildäsungsflächen und zunehmnd auch in landwirtschaftlichen Nutzflächen (z.B. Sonnenblumen als nachwachsende Rohstoffe), unkontrollierte Verbreitung der Samen durch Erdtransporte - hiervon sind insbesondere Neubaugebiete und Grünflächen gefährdet, weitere Verbreitungswege sind Straßen- und Wegrändern, Bahnschotter und Uferbereiche
  • Aussehen und Verwechselungsmöglichkeiten - bei Unsicherheit bei der Bestimmung Fachleute zu Rate ziehen, Verwechselungsmöglichkeiten bestehen mit verschiedenen Arten, z.B. Gemeiner Beifuß, Zurückgebogener Amaranth, Studentenblume, Weißer Gänsefuß, Phazelia

Beratung bzgl. Erkennung, Meldung und Beseitigung auf Anfrage unter Kontakt

 

Bild oben:    Ambrosia artemisiafolia

Bild unten:   Ambrosia coronopifolia

Bildquelle: Dr. Stefan Nawrath

Projektgruppe Biodiversität

Ambrosiameldungen und Amborsiatelefon siehe unter

www.ambrosiainfo.de

 

GEO - Tag der Artenvielfalt

 

GEO-Tag der Artenvielfalt: siehe unter www.geo.de/GEO/natur/oekologie/tag_der_artenvielfalt/

 

 

GEO - Tag 2007

Mit CommunicA Koblenz auf der Rheinsteig Bornhöfer Höhe

Abwechselungsreiche Wildkräuterexkursion mit achtsamen Einblicken in die Entstehung der Kulturlandschaft und atemberaubenden Ausblicken ins Mittelrheintal.

GEO-Tag 2009

Gemeinsam mit Naturexperten aus dem Umweltbildungs- netzwerk "Rhein-Mosel" an der Nette-Mündung in Weißenthurm

 
Natur entdecken und erleben - Grundlagenkurse - Tagesfortbildung mit Exkursion
  • Ab in die Botanik - Grundlagen der Bestimmung einheimischer Pflanzen
  • Alles im grünen Bereich - Biotope = Lebensräume von Tieren und Pflanzen
  • Schutzgebiete, Rote Listen & Co - Wissenswertes rund um den Natur- und Umweltschutz

Kosten nach Vereinbarung

Natur entdecken und erleben - Themenkurse- Tagesfortbildung mit Exkursion

 

Themenangebote:

  • Unwillkommene Neubürger - Klimawandel und Verbreitung invasiven Neophyten
  • Ambrosia artemisiafolia - wärmeliebende Asthmapflanze ist kein Geschenk der Götter
  • Frühlingserwachen in Laub- und Nadelwald
  • Stille Schönheiten und Überlebenskünstler am Wegesrand
  • Wild- und Heilkräuter - aus essbaren Landschaften frisch auf den Tisch
  • Schnitt- und trittfeste Bewohner der Wiesen und Weiden
  • Ungeliebte Begleiter zwischen Weizen, Reben und Rüben
  • Gehölze im Winterschlaf bestimmen
  • Landschaftsbilder - mehr als tausend Worte

Kosten nach Vereinbarung

 

Naturkunst (Landart) mit Kindergarten- und Schulkindern - Tagesfortbildung mit Exkursion
  • Wissenswertes über Naturkunst
  • Spiel, Spaß und achtsamer Umgang mit der Natur
  • Tipps für Naturkunstprojekte
  • Impulse statt Anleitung
  • Gemeinschaftswerke

Kosten nach Vereinbarung

Natur rund um den Kindergarten -

Fortbildungen für ErzieherInnen

 

Fortbildungsreihe zur naturnahen Außengeländegestaltung von Kindergärten in 3 Bausteinen

1. Schritt für Schritt zur naturnahen Gestaltung im Außengelände

Auf dem Weg zum naturnahen Kindergarten

2. Grundlagen der Planung und Gestaltung

Von der Idee zur Planung


3. Praktische Umsetzung und alltägliche Nutzung

Von der Planung zur Realisierung


Die 3 eintägigen Fortbildungen sind nach Bedarf auch als einzelne Bausteine belegbar.

Kosten nach Vereinbarung